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Zum Stück «ÜBERALL NIEMAND»

«Das Universum ist so gross, die Erde derart überbevölkert und mein Gehirn gaukelt mir auch noch vor, ich sei von irgendeiner Bedeutung.»

Vieles passiert tagein tagaus. Einiges ist ungewiss und wir sind alle klein. So haben wir uns entschieden Luft zu holen und zärtlich Mut zusammenzutragen. Man sollte aufhören zu viele Oropax zu klauen und die Wattestäbchen nicht länger stecken lassen. Denn es gibt so viel das gesagt werden sollte. Doch jetzt wo alle sagen dürfen was sie wollen, hört keiner mehr zu.

Wir, die Compagnie, eine Masse von Menschen beobachtet gemeinsam und kämpft sich voran. Wir wollen Aufmerksamkeit. Wir wollen den Mund öffnen. Wir wollen nach vorne und wir wollen alles gemeinsam erreichen. Die Einzelnen sind abhängig von der Masse und die Masse braucht die einzelnen.

Es entsteht Macht. Die Gruppe könnte kaputt gehen. Es könnte sein, dass nichts mehr gesagt werden kann und alle in Ohnmacht fallen. Wir halten dagegen und spielen mit den Zufällen die sich auf der Strasse ergeben. So versuchen wir unser Ziel, endlich die Mundwinkel zum Reissen zu bringen unter allen umständen zu erreichen.

Das Stück über das etwas Sagen, nicht können, das Wollen und dessen Vorantreiben entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Damian Dlaboha und dem Artist Amir Modaï. Gespielt wurde das Strassenspektakel vom 27. Juli bis 27. August auf den Plätzen diverser Schweizer Städte

Fotos: Kezia Zurbrügg.

 

Die Tournee 2016 wurde Unterstützt von:
FUKA Fonds Luzern | Stadt Basel Kultur | Kanton St. Gallen Kultur | Alice Bucher Stiftung | Gemeinnützige Gesellschaft Stadt Luzern | Migros Kulturprozent | Jürg & Georg Bürki Stiftung | Regionalkonferenz Kultur Region Luzern